Zeittafel zur Geschichte der DMJ (Stand: 06.08.1999)
Die Zeittafel bis 1972 wurde weitgehend von dem verstorbenen Ehrenbundesleiter Hans-Georg Siehl nach seinen eigenen Unterlagen zusammengestellt.
Jahr | Ereignis |
|---|---|
1985 | Der Hauptausschuß befaßt sich mit den „European Sea Scouts“ unter der Leitung von Landesleiter Bayern und Niedersachsen. Eine Zusammenarbeit wird abgelehnt. Den beiden wird nahegelegt, ihre Ämter niederzulegen. Eine Uniformierung, wie von beiden angestrebt, lehnt die DMJ ab. |
1985 | Internationale Sea Cadett Conference in London. Ein wichtiges Thema: Zweifelhafte Sea Cadett Organisationen und ihr Auftreten. |
1984 | Neue Werbebroschüre „Wir über uns“ für die DMJ erstellt und gedruckt. |
1983 | Beschluß der Satzungsneufassung auf dem DelT in Wilhelmshaven. |
1982 | 1. Bundesmodellbau-Wettbewerb der DMJ e.V. in Ingolstadt |
1982 | Internationale Sea Cadett Konferenz in Ingolstadt. |
1982 | Anschafung einer Videoanlage zur Schulung und zum Verleih an die Jugendgruppen. |
1982 | Fertigstellung und Ausieferung des MJ-Films. Titel: „WIR ÜBER UNS“. Der Film findet große Zustimmung beim DMB, der DMJ und anderen Jugendverbänden. |
1981 | Beschluß ( Kampfabstimmung) des DelT in Wertheim „ Die DMJ e.V. ist die Jugendorganisation des Deutschen Marinebundes“. Durch diesen Beschluß in Anwesenheit des DMB-Präsidenten und Vertretern vom Verband Deutscher Reeder sowie vom Verband der Küstenschiffseiger wurde das „ Vater - Sohn - Verhältnis “, daß seit 1956 die Verbindung zwischen dem Marinebund und der Marine-Jugend beschrieb, abgelöst. Die DMJ e.V. ist nun die dritte Säule des DMB e.V. |
1981 | Anerkennung der DMJ e.V. als Träger der freien Jugendhilfe gem. § 9 JWG (Jugendwohlfahrtsgesetz) durch das Ministerium für Jugend, Familie und Gesundheit. Die DMJ wird aus den Mitteln des Bundesjugendplanes gefördert. (Arbeitstagungen, Jugendgruppenleiterschulungen, Geschäftsstelle, Vereinsorgan „Backskiste“, Internationaler Jugendaustausch). |
1981 | Der Film über die Jugendarbeit der DMJ wird im Auftrage des Präsidenten des DMB e.V. durch den Bundesleiter geplant. Die zeitlichen und inhaltlichen Absprachen mit dem Filmteam aus Müchen werden getroffen. |
1981 | Die neuen Werbeblätter für die Zielgruppe der 8-14 jährigen werden auf dem DelT in Wertheim vorgestellt und anschließend für die DMJ gedruckt. |
1981 | Die Teilnahme an den Kutterregatten der Kieler Woche wird durch die Bundesleitung in Zusammenarbeit mit Fkapt. Werber erstmals zentral organisiert und gefördert. 1982 nahmen bereits acht Mannschaften der DMJ e.V. teil. |
1981 | Marine-Jugend Bayern e.V. in den Bayrischen Jugendring aufgenommen. |
1980 | Die drei Seesportzentren in Wilhelmshaven, Hagen-Herdecke und Ingolstadt werden durch den Hauptausschuß beschlossen und fortan durch die Bundesleitung und aus Mitteln des Kuratoriums der DMJ e.V. gefördert. |
1980 | Die „Bundessegelwettkämpfe“ werden zusammen mit dem Marine-Regatta-Verein durchgeführt. Die Regelung wird beibehalten. |
1980 | Nach 1972 erstmals wieder „Bundeswettkämpfe im Seemännichen Fünfkamf“.Die Wettkämpfe wurden in Wilhelmshaven unter Organisation und Leitung in Zusammenarbeit mit der MK Wilhelmshaven durchgeführt. Erfolgreichstes Team war die MJ Heidenheim. |
1980 | Die DMJ e.V. wird in Mannheim in den AzJ (Arbeitskreis zentraler Jugendverbände) aufgenommen. Dieses war eine wesentliche Voraussetzung für die spätere Anerkennung nach § 9 Jugendwohlfahrtsgesetz und Förderung aus dem Bundesjugendplan. |
1980 | Die Neuordnung des Landesverbandes Niedersachsen wurde vom Hauptausschuß beschlossen und mußte vom Bundesleiter gegen den Widerstand einiger altgedienter Funktionäre durchgesetzt werden. Die Arbeitsgemeinschaften „AG Nordsee und AG Niedersachsen Süd“ wurden aufgelöst. |
1980 | Der Landesverband Nordrhein-Westfalen erhält die Anerkennung nach § 9 Jugendwohlfahrtsgesetz. |
1980 | Die Jugendgruppen des Landesverbandes Bayern werden zusammen mit dem Landesverband vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. |
1980 | Die DMJ e.V. wird vom Finanzamt Wilhelmshaven als gemeinnützig anerkannt. |
1979 | Außerordentlicher DelT in Fulda.Tagesordnung: Beschluß der neuen Satzung. |
1979 | Einrichtung einer Bundesgeschäftsstelle in Wilhelmshaven. Der Bundesgeschäftsführer darf nicht Mitglied der Bundesleitung sein. |
1979 | Erste Ausgabe der „Backskiste“ als neues Organ der DMJ e.V., Format DIN A 5. Das Informationsheft erscheint quarteilsweise. Gründer und alleinverantwortlicher Redakteur bis 1986 Bundesleiter Horst Wenzke. |
1979 | Segelschulschiff „Werner Liebmann“ wird wegen zu hoher Reparaturkosten vom Kuratorium Deutsche Marine-Jugend e.V. außer Dienst gestellt. |
1975 | Die Informationen der Bundesleitung werden unter dem Namen „Backskiste“ im Format DIN A 4 an die Jugendgruppen und Landesverbände verschickt. |
1975 | „Der Optimist“ wird eingestellt wegen Mangel an fachkundigem Personal kurz nachdem Horst Wenzke sich aus dem Redaktionsteam zurückzog. |
1974 | Gründung der Seglerabteilung mit eigenem Vorstand |
1974 | „Der Optimist“ wird von der Bundesgeschäftsstelle,damals Bundesgeschäftsführer Alfred Stodt (zugleich Landesleiter Niedersachsen und Bundes-Organisationsleiter) als DIN A 5 Heft mit Geschichten und Sachberichten an die Jugendgruppen verteilt. |
1973 | Gründung des Segelzentrums in Wilhelmshaven |
1973 | Der Delegiertentag beschließt, nun auch Mädchen in die DMJ e.V. aufzunehmen. |
1972 | Namensänderung von Marine-Jugend e.V. in Deutsche Marine-Jugend e.V. |
1972 | Mitglied der Internationalen Seefahrer Förderation (ISF/CMI) ab 1972. |
1970 | Marine-Jugend e.V., Landesverband Niedersachsen: Anerkennung der Förderungswürdigkeit nach dem Jugendwohlfahrtsgesetz durch den Niedersächsischen Kultusminister vom 22. Mai 1970. |
1953 | Die ersten Marine-Jugendabteilungen im Deutschen Marienebund wurden gegründet. Name des Bundesverbandes: „Marine-Jugend im DMB e.V.“. |
1953 | Am 30. Mai wurde der Deutsche-Marine-Bund in Wilhelmshaven gegründet. |
1945 | Bis 1945 waren viele MHJ-Angehörige im Kriegshilfsdienst beschäftigt. Nach Kriegsende Einstellung der Jugendarbeit per Gesetz der „Alliierten“. |
1940 | Durch gezielte Unterstützung des Staates hatte die MHJ 50.000 Mitglieder (lt. NAUTICUS 1942), die zur See fahrenden Jugendlichen gehörten dem Reichsbann „Seefahrt“ an. |
1933 | Am 05. April wurden alle Jugendorganisationen im Deutschen Reich per Gesetz zur Staatsjugend erklärt. Von da ab waren die Mitglieder der Marine-Jugend Angehörige der Marine-Hitler-Jugend (MHJ). |
1930 | 250 Jugendabteilungen mit ca. 7.000 Mitgliedern. |
1929 | 244 Jugendabteilungen mit ca. 6.000 Mitgliedern. |
1928 | 228 Jugendabteilungen mit ca. 4.500 Mitgliedern. |
1927 | Es gibt 104 Jugendabteilungen mit ca. 2.000 Mitgliedern im damaligen Reichsgegebiet. |
1926 | Gründung des Marine-Jugend-Bundes im Bund Deutscher Marine-Vereine. Es gab bereits 100 Jugendabteilungen. Theodor Blaasing ist der erste Bundesjugendführer. |
1922 | In den Jahren 1922 - 1925 Aufblühen des Wassersportes in Deutschland. Gedanke an Wiederaufnahme alter Bestrebungen, Jugendverbände aufzubauen. |
1918 | Kriegsende und Einstellung der Jugendarbeit. |
1914 | I. Weltkrieg - Führungskräfte wurden zum Kriegsdienst einberufen. |
1914 | werden erstmalig Jugendabteilungen der Marine-Jugend im Bund Deutscher Marinevereine erwähnt. |
1890 | Marine-Jugend-Abteilung Minden Jungmann Walter Retterspitz hat das Deutsche Turn-Sportabzeichen verliehen bekommen. |





