Funken
Die Disziplin Funken ist eine spezielle Disziplin innerhalb der DMJ und gehört eher indirekt zum Seesport dazu. Funken wird eher im Bootssport angewendet, gehört aber aufgrund seiner Wichtigkeit als Kommunikationsmittel, besonders im Notfall, zu den speziellen Kenntnissen der Guten Seemannschaft dazu. Sie wird von einem Teil der Mitglieder innerhalb der DMJ durchgeführt.
Entstanden ist die Disziplin Funken aus den früheren Disziplinen Winkern und Morsen, die nicht mehr aktiv gelehrt und durchgeführt werden.
Üblicherweise wird heutzutage UKW gefunkt, welcher allerdings ein Funkzeugnis voraussetzt, oder zu Übungszwecken, da genehmigungsfrei, CB-Funk eingesetzt.
Neben der Sprachkommunikation werden spezifischa angaben per NATO-Alphabet diktiert. Morsefunk wird nicht mehr eingesetzt.
In der Schiffahrt spielt Funken eine große Rolle in der Kommunikation und wird heutzutage durch digitale Technologien wie DSC (digital selective calling) ergänzt.
Fragen zum Funken könnt Ihr auch in unserem Forum unter
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Morsen
Ein nach Samuel Morse benanntes Verfahren zu Übermittlung von Buchstaben und Zahlen.
Entstanden ist das Morsen duch die Erfindung der Telegraphie. Der Absender gibt durch seinen Morsetaster Stromimpulse auf die Telegraphenleitung. Diese Stromimpulse bringen auf der Empfängerseite ein Relais zum klackern.
Durch Kombination von langen und kurzen Klacks werden Buchstaben, Zahlen und Wörter verschlüsselt. Welche Kombination was bedeutet ist im sogenannten Morsealphabet festgelegt.
Das Morsen kann aber nicht nur in der Telegraphie verwendet werden, sondern mit Hilfe der unterschiedlichsten Übertragunstechniken.
Auf Schiffen gibt es z.B. den sogenannten Signalscheinwerfer mit einer lammelenartigen Abdeckung vor dem Scheinwerfer zum Lichtmorsen von Schiff zu Schiff.
Auch Funkmorsen wurde früher verwendet, bis aufgrund der technischen Entwicklung Sprachübertragungen per Funk eine ausreichende Qualität und Zuverlässigkeit erreichten.
Winkern
Winkern bedeutet mit Hilfe von zwei Winkerflaggen, an je einem Stiel, auf Sicht Nachrichten von einem Schiff zu einem anderen Schiff zu übertragen.
Diese altertümliche Technik der Nachrichtenübermittlung funktioniert nur am Tage, wenn der Signäler mit seinen Winkerflaggen auch wahrgenommen werden kann.
Nach dem Prinzip einer Uhr, werden durch verschiedene Kombinationen, in welche Richtungen die Winkerflaggen gehalten werden, Buchstaben nacheinander kodiert. Die Gegenseite kann die Buchstaben lesen, indem sie die Winkerflaggenstellungen auswertet.
Signalflaggen - das Flaggenalphabet
Auch mit Flaggen werden Nachrichten und Statusmeldungen zwischen Schiffen ausgetauscht, auch heute noch.
Manchmal findet man auch den Begriff Fahnenalphabet, aber es handelt sich eigentlich schlicht und einfach um sogenannte Signalflaggen. An Bord von gerade Marineschiffen gibt es immer noch die Position des Signälers, der für die Bedienung der Signalflaggen und setzen der Flaggensignale zuständig ist.
Hierfür gibt es einen Satz an Flaggen für bestimmte alphanumerische Buchstaben, bzw. Statusmeldungen.
Folgende Flaggen symbolisieren die 26 Buchstaben des Alphabets. Zu jeder Flagge ist Ihre NATO-Bezeichnung mit angegeben.

- Alpha

- Bravo

- Charlie

- Delta

- Echo

- Foxtrott

- Golf

- Hotel

- India

- Juliett

- Kilo

- Lima

- Mike

- November

- Oscar

- Papa

- Quebec

- Romeo

- Sierra

- Tango

- Uniform

- Victor

- Whiskey

- Xray

- Yankee

- Zulu















