Segeln

- wo gehts lang ? ...
Segeln, wohl eines der attraktivsten Angebote der DMJ. Segeln muß nicht mehr teuer sein. Die DMJ mit ihren kleinen Beiträgen ermöglicht es jedem Jugendlichen diesen faszinierenden Sport auszuüben. Dabei wird in der DMJ alles gesegelt was irgendwie schwimmt und Segel tragen kann. Beim Segeln kann man besonders seine praktischen Kenntnisse vom Seesport und Seemannschaft vertiefen und aktiv umsetzen und sich üben.
Von der olympischen Bootsklasse bis zum zweimastigen Kutter für den eine 10-köpfige Mannschaft notwendig ist. Selbst unsere Jüngsten haben mit ihren sogenannten "Optimisten" eine eigene Bootsklasse. Und wer surfen will hat bei vielen Gruppen ebenfalls die Möglichkeit seinem Hobby nachzugehen. Und wer noch nicht segeln kann, der lernt es bei uns einfach. Auch Segelscheine kann man bei vielen MJ-Gruppen machen. Damit kann man dann auch im Urlaub Segelboote mieten und nach Herzenslust segeln, genau wie an den Gruppennachmittagen in der MJ.
Selbstverständlich werden auch im Segeln landes- und bundesweite Wettkämpfe (Regatten) ausgetragen um den DMJ-Meister nach den Regeln des DSV (Deutscher Segler Verband) zu ermitteln.
Fragen zum Segeln könnt Ihr auch in unserem Forum unter
Forum->Seesport->Segeln stellen.
Kuttersegeln
Das Kuttersegeln ist eine sehr ursprüngliche Art zu segeln, ist man in diesen offenen Wasserfahrzeugen dem Wasser und den Naturelementen doch besonders nahe. Entstanden ist das Kuttersegeln aus der seemännischen Ausbildung und wird heute vorwiegend zu sportlichen Zwecken betrieben. In der militärischen Offiziersausbildung wird Kuttersegeln ebenfalls noch durchgeführt um den Zusammenhalt und das Zusammenarbeiten zu fördern.
Der Segelkutter ist ein zweimastiges Boot, mit Großmast und Besanmast und einem steilgaffel getakelten Groß- und Besansegel. Weiterhin führt der Segelkutter eine klassische Fock. Auch wenn wir hier von einem Kutter sprechen, verfügt er nicht über einen Klüverbaum.
Winschen und andere technische Hilfsmittel findet man auf einem Segelkutter beim Kuttersegeln eher gar nicht, hier ist Handarbeit und Teamwork gefragt. Als handbetriebenes Segelfahrzeug ist die zweimastige Bauweise von Vorteil, sind die einzelnen Segelflächen nicht allzugroß und hochgetakelt und lassen sich manuell noch gut bedienen.
Der Segelkutter kann sehr sportlich gesegelt werden und verfügt über ein Klappschwert und kann auch hoch an den Wind mit nicht zu verachtender Krängung. Durch seine bauchige Rundspantbauweise hat er stets genug aufrichtende Wirkung und neigt im Gegensatz zu hochgezüchteten Sportsegelbooten nicht wirklich zum kentern.
Auch zu Wanderfahrten und dem gemütlichen Vorwärtsbewegen mit Windenergie ist der Segelkutter gut geeignet.





